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Feiertag Rosenmontag
48 Tage vor dem Ostersonntag feiert man den Höhepunkt der Karnevalszeit. Dieser wird im Rosenmontag gesehen, dessen Name ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval bezeichnete. Für alle Närrinnen und Narren ist dies ein sehr wichtiger Tag. Traditionell begeht man diesen Tag in vielen Städten mit festlichen Umzügen auf bunt geschmückten Wagen, von denen sie in närrischer Verkleidung Süßigkeiten und vor allem Bonbons in die Menge werfen. Die Umzüge stehen oftmals unter einem bestimmten Motto, welches meist alltägliche Themen durch den Kakao zieht. Dazu ertönt Musik. Das Ende des Umzugs bildet meist das sogenannte Prinzenpaar. Im süddeutschen Raum sieht man es hingegen öfter, dass Menschen gruselige Masken tragen und laut lärmend durch die Straßen ziehen. Dies nennt man Narrensprünge. Der erste dieser Umzüge fand in der ersten Hälfte des neuzehnten Jahrhunderts in Köln statt, was heute noch als eine der Karnevalshochburgen gilt. Ungefähr 1822 gründete sich hier ein Komitee, welches die Rosenmontagsumzüge in einem geordneten Rahmen ablaufen ließ. Von dort aus verbreiteten sich dann der Brauch und auch das Datum für die Umzüge im gesamten deutschen Raum des Fastnachtsbrauchtums. Der Feiertag Rosenmontag fällt auf den Montag vor dem Aschermittwoch, den Beginn der Fastenzeit. Man spricht zwar von einem Feiertag aber der Rosenmontag ist in keinem Bundesland ein Feiertag. Vielmehr geben Arbeitgeber ihren Angestellten frei, weshalb man eher von einem freien Tag sprechen kann, als von einem Feiertag Rosenmontag. Den Namen kann man leicht auf einen Ursprung zurückführen. Das Komitee des Karnevals in Köln tagte jeweils nach dem dritten Sonntag vor Ostern, an dem der Papst eine goldene Rose geweiht hatte. So ergab sich im Laufe der Zeit der Name Rosenmontag.

